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Laufende Projekte

Die Verkehrssituation (ÖPNV, Fahrdienst des Kreises, Umrüstung von Ampelanlagen, Bordsteinen etc.) sowie Behinderung durch unzureichende Bauten: Aktion 1993 wegen fehlender Toilettenanlagen für behinderte Menschen in der VHS, Mitarbeit am neuen Stadtführer „Minden für alle“ als online-Version, in dem Zugangsinformationen nicht nur für Rollstuhlfahrer sondern auch Informationen über Angebote für Menschen mit anderen Beeinträchtigungen gesammelt vorliegen.

Das Benachteiligungsverbot im Grundgesetz und Gleichstellungsgesetze: Nach der auch von den Fittingen initiierten Änderung des Grundgesetzes 1994 Art. 3 GG setzten sie sich gemeinsam mit anderen Organisationen für eine Gleichstellungsgesetzgebung auf Bundes- und Länderebene ein.

Situation der Versorgung und Pflege: Die Fittinge haben mehrfach durch - manchmal auch spektakuläre - Aktionen auf bestimmte Schwerpunktprobleme aufmerksam gemacht, z. B. 1990 im „Mindener Signal“ auf den Pflegenotstand.

Berufsbild Behindertenassistenz: Beteiligung an der Einrichtung des Ausbildungsgangs beim ESTA-Bildungswerk.

Städtischer Beirat für die Belange der Menschen mit Behinderung: Mitwirkung an der Gründung eines Beirates in Minden.

Gemeinsames Spielen, Leben und Lernen behinderter und nichtbehinderter Kinder und Jugendlicher: Die Fittinge haben gemeinsam mit betroffenen Eltern die Einrichtung von Integrationsklassen in Regelschulen der Primar- und Sekundarstufe erreicht und begleiten diese Arbeit inhaltlich und politisch.

Bioethik- Debatte: Durch den Fortschritt der Medizin und durch neue biologistische und philosophische Theorien wird das bisherige Menschenbild mit der Unantastbarkeit der Menschenwürde in Frage gestellt. Darauf haben die Fittinge mit Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen reagiert, z. B. einem überregionalen Kongress 1998, einer Volkshochschulreihe, einer Unterrichtsreihe in Gymnasien sowie verschiedenen Vortragsabenden oder dem Zeigen einschlägiger Filme.

Bemühungen zur Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt: Zu diesem Zweck haben die Fittinge und der DGB Kreis Region Minden-Lübbecke 1997 eine Partnerschaft geschlossen. Mehrere Jahre arbeitete der Arbeitskreis Arbeitswelt der Fittinge. 1999 veranstalteten die Fittinge gemeinsam mit dem Beirat für Behindertenfragen, dem DGB und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS die „Woche gegen Diskriminierung und für ein Leben in Selbstbestimmung“. Diesmal wurden unter dem Motto: „Aber die Verhältnisse, die sind nicht so... Integration behinderter Menschen in der Arbeitswelt – eine Utopie?“ mehrere Veranstaltungen und eine Ausstellung durchgeführt. In den Jahren 2004 – 2006 wurde eine regelmäßige Elternkreisarbeit zum Thema Ausbildung und Arbeit begleitet.

Repräsentation von Menschen mit Behinderung durch und in der Kunst, bzw. Darstellung der Themen mit künstlerischen Mitteln: 1992 hat der Mindener Bildhauer Udo Kurz im Auftrag der Fittinge im Glacis am Schwichowwall in Minden das Mahnmal „Sühnestein 1992“ errichtet. In 2000 und 2001 gestalteten die Fittinge mit vielen Künstlern ein mehrmonatiges Kunst- und Kulturfestival „Zerrissen und doch ganz“ mit verschiedensten, z. T. auch nachhaltigen, Aktionen und Werken.

Bewusster Umgang mit Sprache: Der Arbeitskreis Sprache der Fittinge forschte nach Diskriminierungen durch Sprache und richtete Seminare wie „Alles im Fluss“ und Aktionen wie die „Wort-Los-Aktion“ aus.

Beteiligung an Aktionen der Stadt und thematisch kooperierender Organisationen, z.B. Rio + 11, Ausstellung zu Euthanasie, Aktion Stolpersteine u. a.